Kässpätzle

Man Mann ist so einer mit Migrationshintergrund. Er kommt von der Schwäbischen Alb. Viele Gerichte, die bei uns auf dem Tisch kommen haben dort ihren Ursprung. Einige wurden ein wenig modifiziert, wie diese Kässpätzle-Version. Wir machen sie nicht im Backofen, weil sie dort immer leicht trocken werden, sondern in einer Pfanne.

Zutaten:

500 g Mehl, 1/4 l Wasser, 2 – 3 Eier, 1 Eßl. Salz, 250 g Emmentaler oder Gruyer (Gouda geht auch, Gruyer schmeckt besser) gerieben, 50 g Butter, 4 Zwiebeln.

Mehl mit Wasser, Salz und den Eier zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

  1. Variante: Ein Holzbrett kurz mit dem Rand ins Wasser tauchen und mit dem Spätzleschaber den Teig aufs Brett streichen und in das kochende Wasser schaben. Wenn die Spätzle oben schwimmen, mit der Schaumkelle herausnehmen.
  2. Variante: Den Teig durch eine Spätzle/Kartoffelpresse ins Wasser drücken
  3. Variante: Den Teig mit dem entsprechenden Vorsatz durch die Nudelmaschine drehen. Achtung: Während der Teig bei den ersten beiden Varianten zähflüssig sein muß, muß er hier fester werden.

Nun in einer kleinen Pfanne Butter erhitzen und die Zwiebeln anrösten. In einer größeren Pfanne ebenfalls Butter erhitzen und die Spätzle hineingeben. Nach und nach den geriebenen Käse beigeben. Kurz vor dem Servieren, die Röstzwiebel auf die Kässpätzle geben. 

Hefekranz

Das Rezept stammt aus °Bauer’s neues Kochbuch“ von 1930.

Zutaten:

500 g Mehl 405 oder 550, 240 ml. Milch, 2 Eier, 80 g Butter, 15 g Hefe, 50 g Zucker, 1 Teel. Salz, Zitronensaft und -schale nach Geschmack

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe in die Mulde bröseln, mit etwas Zucker und etwas lauwarmer Milch glattrühren und diesen Vortag mit Mehl bedecken. Zirka 1/2 Stunde gehen lassen. Milch erwärmen und die Butter in den Topf geben (sie soll nicht völlig zerfließen, sondern nur sehr weich werden). Eier, Zucker, Zitronensagt, Salz zu dem Mehl geben und alles mit der Butter – Milch Mischung verrühren. Ich knete den Teig mit den Händen und stäube immer noch mal Mehl drüber, bis ein elastischer nicht zu festern Teig entsteht. Der wird zur Kugel geformt und geht noch einmal abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 1 – 2 Stunden. Dann den Teig noch einmal durchkneten und zum Zopf formen, oder wie ich es mache, in eine gefettete und ausgemehlte Guglhupfform geben. Den Backofen auf 50° vorheizen, die Form reinstellen und den Teig sich noch einmal 10 Minuten entspannen lassen. Dann auf 180° stellen und 45 Min abbacken lassen. 

Käsekuchen a la Karin

Zutaten für den Boden:

Ich mache den Boden aus Streuselteig. Er soll bröselig sein und wird in die Form gedrückt. Für eine 26 cm Springform.

150 g Mehl 550, 75 g Zucker, 75 g Butter, 1 Ei

zu einem bröseligen Teig verarbeiten und in die Form drücken. Den Boden mit der Gabel mehrfach einstechen. 

Zutaten für die Käsemasse:

500 g Speisequark 40 %, 125 ml Sahne, 5 Eier, 125 g. Zucker, 3 Zitronen (Saft und Schale, Mark einer halben Vanilleschote, 90 g Mehl, 3 Eßl. Speisestärke, 1/2 Teel. Backpulver

Quark, Sahne, Zucker 4 Eigelb und 1 ganzes Ei, verrühren. Zitronenschale und Saft, sowie Vanilleschote zugeben. Gut durchrühren. Eiweiß steif schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und in die Quarkasse geben. Gut vermischen und das Eiweiß unterheben und die Masse in die Form füllen.

In den Ofen für 20 Minuten bei 180°, dann die Hitze auf 140° reduzieren und weitere 50 Minuten backen. Nicht gleich aus dem Ofen nehmen, sondern erst einmal bei offener Backofentür auskühlen lassen. 

Apple Crumble

Zutaten

300 g Mehl, 150 g Zucker, 1/4 Tell. Vanillearoma, 150 g Butter und Butter für die Form, 4 Äpfel

Eine Auflaufform ausbuttern. Mehl, Zucker, Vanillearoma und Butter in eine Rührschüssel geben und zu Streuseln (Crumble) vermischen. Die Äpfel schälen und würfeln. Die Hälfte der Crumble in die Form drücken, die Apfelstücken draufgeben und mit den restlichen Streuseln bedecken. In den Ofen und ca. 40 Minuten bei 180° backen lassen.

Wir servieren den Crumble lauwarm mit Sahne. Schmeckt aber auch mit Vanillesauce und/oder Vanilleeis.

Crumble ist ein feines, einfaches Dessert, das sich gut varieren lässt. Ich habe ihn schon mit Rhabarber gemacht und mit Pfirsich.

Panna Cotta mit Brombeer-Cidre-Sauce

Panna Cotta

500 ml Sahne, 1 Vanilleschote aufgeschnitten, 4 Teel. Zucker und 3/4 Teel. Agar Agar

die Sahne mit dem Zucker und der Vanilleschote erhitzen. Agar Agar mit ein wenig Wasser anrühren und kurz quellen lassen. Wenn die die Sahne kocht das Agar Agar beigeben, kurz auflösen lassen und einmal aufkochen. Die Vanilleschote entfernen und die Panna in eine Glasschüssel geben.

Brombeer – Cidre – Sauce

300 g Brombeeren, 2 Eßl. Puderzucker, etwas Zitronensaft und 0,1 ml Cidre

Die Brombeeren mit dem Zitronensaft und dem Puderzucker aufkochen. Hitze reduzieren und mit Pürierstab oder Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten. Noch einmal aufkochen, den Cidre zugeben und alles durch ein Sieb passieren