Sommersalat

Unser gestriges Abendessen gehört in die Kategorie „Gesund und trotzdem lecker“. Es war so warm und der Appetit auf großes Kochen hielt sich in Grenzen. Also gab es einen Salat mit kaltem Aufschnitt und Röstbrot.

1 Kopf Salat (was immer man mag) oder Feldsalat oder Rukola, rote Zwiebel, rote Paprika, reichlich Tomaten, Birne, Apfel und Dressing.

Mein Lieblingsdressing ist dieses. Zitronensaft, Ahornsirup, Olivenöl und grob gemahlener schwarzer Pfeffer. Das ist die Basis, man kann es jederzeit mit Knoblauch, Kräutern und so weiter aufpeppen.

Röstbrot: Baguette aufschneiden und mit Paprikafrischkäse bestreichen, Pfeffer nach Geschmack und für 10 Minuten bei 200 ° in den Ofen.

Birnenquiche

Ein Klassiker in der Braunschen Küche ist die Brinenquiche. Hierfür braucht man. Eine Quiche oder Springform ca. 26 cm, einen Quark-Öl-Teig (3 Essl. Quark, 1 Ei, 2 Essl. Öl, 1 Prise Salz, 1 Teel. Zucker und Mehl) zu einem geschmeidigen Teig verkneten und für mindestens 20 min kaltstellen.

3 Eier, 1 Kräuterfrischkäse von Roggenburger oder Bresso, Pfeffer, 1 Teel. Zucker, 1 Essl. Speisestärke, 1 geh. Teel. gek. Brühe und etwas Sahne verquirlen.

Den Teig ausrollen und in die gefettete und ausgemehlte Form geben mit der Gabel mehrfach einstechen und mit nicht zu reifen, aber auch nicht zu harten Birnen, belegen, die Ei-Sahne drüber und alles bei 180° für ca. 40 Minuten in den Ofen.

 

Pizza

Pizza steht bei uns mindestens einmal die Woche auf dem Speiseplan und zwar dann, wenn Brot gebacken wird. Wir backen unser Brot mit hausgemachten Sauerteig und, je nach Laune, mit unterschiedlichen Mehlen. Da dann schon mal ein Teig da ist, wenn auch kein klassischer Pizzateig, nehmen wir von dem Brotteig einen Teil ab und belegen ihm, mit allem möglichen, was so rumliegt. Worauf wir bei Pizza verzichten ist Tomatensauce. Stattdessen verwenden wir frische Tomaten und Kräuter. Aber das absolute Highlight ist der Käse. Der muss viel. Am liebsten mag ich Mozzarella und jungen Gouda gemischt.

Vegetarische Maultaschenfüllung

Mein Mann hat ja Migrationshintergrund, er ist von der Schwäbischen Alb aus gen Norden gezogen, und so sind auch mir einige Gerichte der schwäbischen Küche bekannt geworden. Eines, was ich sehr liebe, ist Maultaschen mit Kartoffelsalat. Teigtaschen kannte ich sicher in Form von Ravioli oder als Suppeneinlage, doch angebraten waren sie mir neu. Normalerweise werden sie mit einer Fleischfarce gefüllt, doch in einem alten Kochbuch meiner Schwiegermutter, habe ich eine vegetarische Variante gefunden. Die lässt sich auch wunderbar auf Vorrat herstellen und einfrieren.

Vegetarische Maultaschenfüllung

50 g Fett, Zwiebel, Petersillie, 1 Pfund Pilze, 2 – 3 Brötchen, 2 Eier, Pfeffer, Muskat, Weckmehlschmelze

Die Pilze waschen, putzen und wiegen. Mit Zwiebel, Petersillie im Fett dämpfen, die eingeweichten, ausgedrückten Brötchen mitdämpfen, Eier und Gewürze zugeben und alles vermengen.

Nudelteig

2 Eier, 200 – 220 g Mehl vermengen und eine halb Stunde kaltstellen.

Ristorante Rigoletto

Heute Abend hat mein Mann mich ins Ristorante Rigoletto eingeladen. Ein sehr gutes italienisches Restaurant, gleich bei uns ums Eck. Es ist schon einige Zeit her, dass ich derartig nobel gespeist habe. Versteht mich richtig, wir kochen beide sehr gut. Tatsächlich habe ich sogar einige Zeit in einem italienischen Restaurant in Hamburg-Niendorf gekocht. Aber es ist halt selten, dass wir opulent mit drei Gängen, plus Aperitif, Wein, Grappa und Cappucino dinieren. Es war wirklich toll. Ich hatte: Lachscarpaccio mit Steinbeißer in Limonensauce, hausgemachte Tagiatelle mit Gambas in Sahnesauce und ein Mascarponeparfait. Nun bin ich rundherum zufrieden, satt und bettreif.

Ich war wirklich erstaunt, drei Gänge für zwei Personen in ausgezeichneter Qualität, plus Getränke und das alles für rund 80 €. Da kann man nicht meckern. Also wer mal in Kiel ist: Ristorante Rigoletto, Königsweg 46, 24114 Kiel

Leipziger Allerlei

So gerne ich neue Gerichte ausprobiere, so sehr liebe ich auch die einfachen, vertrauten Gerichte. Gut, manchmal verändere ich diese auch. Aber nun ja, das Leben ist Veränderung und Kochen auch.

Gestern gab es bei uns Leipziger Allerlei, nicht wie vorgeben mit weißem Spargel und Flußkrebsen, sondern mit grünem Spargel und Schinken.

Möhren putzen und in Scheiben schneiden, Spargel in Stücke schneiden und die harten Enden mit Wasser, etwas Zucker und ein wenig Zitronensaft abkochen. Die Spargelstücken ebenfalls blanchieren, die Köpfe erst 5 min vor dem Garwerden zugeben. Der Spargel und die Möhren sollen noch Biss haben. Nun das Spargelwasser auffangen und für die weiße Sauce auf die Seite stellen.

40 g Butter in einem Topf zerlassen, 40 g Mehl in die Butter rühren und mit dem Spargelwasser ablöschen. Immer rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Ich gebe das Wasser nach und nach zu. Nun mit Salz, Zitronensaft, einer Prise Cayennepfeffer abschmecken und mit einem Schuss Sahne verfeinern. Das Gemüse in die Sauce geben und bei schwacher Hitze ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren die gefrorenen Erbsen zugeben. Mit Salzkartoffeln und Schinken anrichten.